Dr. Alfred Rhomberg, Chemiker, Künstler und Publizist

 

geb. 1936, Hannover

 

Mittelschule: 1946 -1954 Innsbruck (Bundesrealschule)

Studium: Chemie, Nebenfächer: Mineralogie, Philosophie, Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, prom. 1963

 

Pharmaforschung 1963 - 1965 als Hochschulassistent an der Universität Innsbruck, 1965-1966 Royal Dutch Shell, 1966 -1994 Pharmaforschung bei Boehringer Mannheim GmbH (heute Roche Diagnostics)

 

1996 Rückkehr nach Igls

 

Iglerstraße 47/13
6080 Igls

 

          Bilder

 

            sichtbar gemachte Wahrnehmung,

            so sicher wie mein Gehirn dies zulässt

            oft echter als die Wirklichkeit,

            die stets vermitteln will, was so nicht ist,

            die Wahrheit bleibt offen –

            und auch Bilder können die Beweislast nicht ersetzen.

 

                (AR, 2.7.2013)

 

 

 

 

Zu meinen Bildern und Texten

 

 

 

So unterschiedlich die Sprache von Texten und Bildern sein mag, letzlich können dadurch ähnliche Emotionen ausgelöst werden. Die Emotion ist allerdings ein sehr komplizierter Prozess, der aus hirnphysiologischen Prozessen, aus erlebten Erinnerungen und äußeren physikalischen Wahrnehmungsreizen besteht. Dies ist vermutlich der Grund, warum ein bestimmtes Bild oder ein bestimmter Text subjektiv unterschiedliche Reaktionen, seien es nun Stimmungen oder Gefühle auslösen können. Da Emotionen, Stimmungen und Gefühle schwer voneinander trennbar sind, sollten KünstlerInnen sich nicht zu sehr von wissenschaftlichen Definitionen leiten lassen, was auch für manche Lehrinhalte der Kunstwissenschaften gilt. Als Naturwissenschaftler ertappe ich mich trotzdem immer wieder dabei, gelegentlich zu versuchen, die BetrachterInnen oder LeserInnen meiner Bilder oder Texte zu beobachten, wie sie auf den Versuch einer bestimmten Wortwahl oder auf bestimmte Bildinhalte reagieren. Häufig kommt es bei meinen Ausstellungen zu interessanten Gesprächen, weiß jedoch, dass ich mich dadurch nicht verleiten lassen darf, die Resultate solche Gespräche allzu sehr in meine künftigen Arbeiten einfließen zu lassen, gebe aber zu, dass es oft schwer ist dieser Versuchung zu widerstehen.

 

Im „Großen“ Kunstbetrieb gelten heute oft andere Gesetze, in erster Linie das Gesetz, Aufmerksamkeit um (fast) jeden Preis zu erringen. Insbesondere etablierte KünstlerInnen  unterliegen zunehmend kommerziellen Interessen, wobei diese kommerzielle Unterwerfung gelegentlich auch bei den „ganz Großen“ vergangener Zeiten nicht immer ausgeschlossen werden kann. Dies wird zum Thema einiger Beiträge dieses Magazins werden, ebenso wie die Bedeutung des „Experiments“, zu dem bereits an dieser Stelle festgestellt werden soll, dass auf Experimente weder in den Wissenschaften noch in den Künsten verzichtet werden kann, das Experiment jedoch immer nur das Ziel haben sollte, zu einem Ergebnis zu führen.

 

Zu den Texten einzelner Seiten dieses Magazins

 

Die meisten Texten stehen, sofern Bilder vorgestellt werden, in Bezug zu diesen Bildern in entweder sachlicher, lyrischer oder weniger "ernsten" Form - gelegentlich werden in den Editionen auch "nonsense"-Texte ohne Bildbezug publiziert - auch das sind "Experimente"!

 

 

 

(22.6.2013) 

 

 

     

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